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Oktober 2010 - Besuch in Adamovichi
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- Kategorie: Gemeindeprojekt
- Erstellt am Freitag, 26. November 2010 18:15
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012 22:47
- Veröffentlicht am Donnerstag, 25. November 2010 13:00
- Geschrieben von Alicja von Poblotzki
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In den Tagen 12.-16. Oktober 2010 hat eine kleine Gruppe des Arbeitskreises, angeführt von Pfarrer Hüsing, eine Reise nach Adamovichi unternommen.
Der letzte Besuch liegt bereits über 2 Jahre zurück und fand noch vor Baubeginn statt.
Es wurde Zeit, sich vor Ort ein Bild vom Fortgang der Bauarbeiten zu machen und,
wie bereits vor Projektbeginn von unserem Pfarrgemeinderat beschlossen, auch persönlichen Kontakt zur Gemeinde in Adamovichi zu pflegen.
Damals, im Jahre 2008, dauerte die Hin- und Rückfahrt mit dem Kleinbus bei einer Entfernung von ca. 1.400 km insgesamt fast 4 Tage und somit wurde jeweils eine Zwischenübernachtung erforderlich.
Deswegen wurde diesmal beschlossen, die preisgünstige Flugverbindung von Bremen nach Kaunas (in Litauen - ca. 140 km von Grodno/Adamovichi entfernt) zu nutzen und von dort aus weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Weißrussland zu reisen.
Nach einer teilweise abenteuerlichen Anreise - mit der Flugverspätung in Bremen angefangen, über die in Folge dessen im Flughafen Kaunas verbrachte schlaflose Nacht - hat die Gruppe am 13.10. Adamovichi erreicht.
Wir waren voller Spannung auf "unser" Gemeindehaus.
Der Baufortschritt ist bereits von außen sichtbar: das Haus erhält gerade eine Wärmedämmung und wird verputzt.
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Im Inneren, nachdem sämtliche Leitungen und Anschlüsse verlegt worden sind, sind die Wände verputzt, die Innentüren eingesetzt, die Decken mit feuerhemmenden Platten verkleidet. Es müssen noch Sanitärräume errichtet, Fußböden verlegt sowie Wände und Decken gestrichen werden. Und wie beim Bauen üblich: hier und dort noch eine Kleinigkeit.
Da die Heizung bereits funktioniert, wird im Laufe des Winters weiter gearbeitet.
Von den "groben" Bauarbeiten verbleibt noch ein Windfang - dieser muss vor den Eingang vorgebaut werden.
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Im Frühjahr wird mit der Ausstattung des Hauses begonnen.
Die Tische, Stühle sowie eine Tafel für den großen Unterrichtsraum sind bereits angeschafft worden und warten auf ihren Einsatz. Es fehlen noch einige Bücherschränke, Regale u.ä. Auch die Küche (u.a. ist eine Suppenküche für Bedürftige vorgesehen) muss noch eingerichtet werden.
Weiter auf dem Plan stehen die Außenanlagen - auf der Freifläche in unmittelbarer Nähe zum neuen Gemeindehaus soll ein Bolz- und ein kleiner Spielplatz errichtet werden.
Im Dorf selbst bestehen nämlich leider keine Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung für Kinder und Jugendliche.
Die bislang eingegangenen Geldspenden sind in dem Bau in voller Höhe gut angelegt worden.
Ein herzlicher Dank an alle bisherigen und zukünftigen Unterstützer des Projektes im Namen von Pfarrer Szemet und den Kindern aus Adamovichi!
PS. Ein ausführlicher Reisebericht ist in der WIR!-Ausgabe Dezember 2010 nachzulesen.










