KAB: “Werte bewahren durch fairen Handel“
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- Kategorie: KAB
- Erstellt am Dienstag, 28. Februar 2012 19:14
- Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 15. Mai 2012 21:15
- Veröffentlicht am Dienstag, 28. Februar 2012 19:14
- Geschrieben von Wolfgang Syma
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Die Kinderarbeit vor allem in den Dritte-Welt-Ländern kam immer wieder zur Sprache. Mehr als 100 Millionen Kinder werden weltweit ausgebeutet. Jungen, die mit schweren Hämmern im Steinbruch Steine spalten, Mädchen, die auf dem Acker schuften oder in ärmlichen Verhältnissen in Nähereien arbeiten, sind nur einige Beispiele. Frau Hewer hatte dazu entsprechende Bilder ausgelegt.
Grabsteine kommen häufig aus Indien. Vielerorts arbeiten dort Kinder in Steinbrüchen. Es gibt Zertifikate, die faire Ware auch hier auszeichnet. In Friedhofssatzungen sollte man dieses berücksichtigen. Der evangelische Friedhof in Delmenhorst soll seine Satzung schon geändert haben.
Weltweite Kinderarbeit gibt es vor allem in der Landwirtschaft. Etwa zwei Drittel der Kinderarbeiter arbeiten unbezahlt. Wir in den Industrieländern fördern diese menschenunwürdigen Zustände noch, in dem wir vor allem billige Ware einkaufen. Zum Glück nimmt aber in den letzten Jahren das Bewusstsein um fairen Handel zu. Im letzten Jahr wurden in Deutschland mehr als 300 Millionen Euro Umsatz mit fair gehandelten Waren gemacht. Das ist eine Zunahme von 20% zum Vorjahr. In Delmenhorster Supermärkten findet man immer mehr faire Lebensmittel, die man an Siegeln erkennen kann: z. B. FAIRTRADE, GEPA, WELTLADEN. Beim Einkauf können wir also alle aktiv mithelfen, die Not von Kindern zu lindern.
Frau Hewer wird in Kürze nach Indien reisen. Es wäre schön, wenn wir bald wieder von ihr etwas hören.
Wolfgang Syma







